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67. Österreich-Rundfahrt - Mannschaftszeitfahren, Wien

Zum Start der 67. Österreich-Rundfahrt wurde auf der Wiener Ringstraße ein 5,4 km langes Mannschaftszeitfahren veranstaltet und wir ließen uns zusammen mit 20.000 weiteren Radfans nicht die Chance nehmen bei perfektem Wetter die Profis anzufeuern.

Den Auftakt der diesjährigen Ö-Tour bildete ein Mannschaftszeitfahren auf der Wiener Ringstraße, auf welchem die 20 teilnehmenden Mannschaften neben knapp 35°C und starkem Gegenwind entlang des Donaukanals auch mit Straßenbahnschienen zu kämpfen hatten. Dies war mit ein Grund für die Veranstalter und die UCI, anstatt auf Zeitfahrrädern normalen Straßenrädern den Vorrang zu geben. Sieben Rennteams, sowie 34 Rennfahrer aus Österreich waren mit am Start - darunter auch Stefan Denifl, der zuletzt bei der Tour de Suisse aufzeigen konnte und dementsprechend als ein Mitfavorit bei den Bergetappen gilt. Der Start erfolgte vor der Kulisse des Wiener Rathauses und dem Burgtheater, für die Stadt Wien also ein weiteres Mal eine sehr gute Werbung in diversen Fernseh- und Internetübertragungen.

Um dem Publikum ein etwas ausgedehnteres Programm anzubieten fand im Vorfeld ein Promi-Rennen statt, welches Michael Szymoniuk vor Severin Zotter (Sieger RaceAcrossAmerica2015) und Leo Hillinger für sich entscheiden konnte.

Bei den Profis konnte sich das russische Team Katusha mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 56 km/h knapp vor dem südafrikanischen MTN-Qhubeka Team und dem BMC Racing Team durchsetzen. Das gelbe Trikot ging an den Deutschen Rüdiger Selig. Bester Österreicher und somit Träger des Manner-Trikots wurde Matthias Krizek mit dem Team Felbermayer Simplon Wels. Für Stefan Denfil lief das Mannschaftszeitfahren nicht ganz nach Wunsch - er konnte in der letzten Kurve nicht mit dem Tempo seiner Teamkollegen mithalten, hat aber bereits im Interview seine Vorfreude auf die nächsten Tage angekündigt.