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King & Queen of Seeschlacht, Langenzersdorf, NÖ

Nach dem Auftakt in Stadl-Paura vor zwei Wochen geht es im Osten mit ÖRV Cup weiter. Neuer Austragungsort im Rennkalender ist das Erholungsgebiet Seeschlacht - für die Teilnehmer der Rennen jedoch keineswegs eine Erholung - in Langenzersdorf bei Wien. Von den Free Eagles organisiert, wurde ein 2,3 km langer Rundkurs auf Sand/Kies, Wald, Wiese und Asphalt abgesteckt und von über 200 Startern am Rennwochenende befahren.

(Fotos: Ernst Teubenbacher)

Nachdem sich Matthias beim Saisonauftakt in Stadl-Paura eine Verletzung am Ellenbogen zugezogen hatte, und in den letzten Tagen gesundheitlich nicht ganz fit war, bin ich als einziger cycleneer am Start - natürlich gleich an beiden Renntagen. Der Kurs im Erholungsgebiet Seeschlacht erstreckt sich auf hügeligen Wiesen, schmalen Waldwegen und der Sand-/Kiesbucht direkt am Wasser. Das Ganze noch mit ein paar Hürden und einigen engen Kurven aufgewertet, wird ein fordernder über 2 km langer Rundkurs geboten der nicht das Erholungsgebiet, sondern viel eher die Namensgebung Seeschlacht in den Vordergrund rückt. Die für den Quersport doch sehr milden Temperaturen mit knapp 20°C und Sonnenschein tragen ebenso noch dazu bei.

Leider brauche ich auch diesmal wieder einige Runden um einen Rhythmus zu finden und ein Gefühl für die Kurven zu bekommen, doch immerhin ist eine deutliche Steigerung zum letzten Rennen bemerkbar - auch von Samstag auf Sonntag kann ich mich deutlich steigern und dieselbe Rundenanzahl 3:30 min schneller absolvieren. Ein klarer Trainingsschwerpunkt wird auf jedenfall bis zu den Meisterschaften noch beim Bewältigen der Hürden gesetzt... Hier bleibt eindeutig am meisten Zeit liegen, aber mal schauen wie es bei den kommenden Rennen weitergeht - als nächstes steht St. Pölten am Plan.

 

Alles in Allem war es auf jedenfall ein gelungenes Veranstaltungsdebut der free eagles in der Seeschlacht - geniales Gelände und einfallsreiche Streckenführung, zusammen mit perfektem Herbstwetter und auch einigen Zuschauern echt Spitze gewesen, und ebenso lautet auch das Feedback der anderen FahrerInnen.

 

 

Dominic Gritsch