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Querrennen Kaiserwald, St. Pölten, NÖ

Nach drei Renntagen bei spätsommerlichen Verhältnissen wartete der St. Pöltener Kaiserwald mit Nebel und Kälte auf die über 90 Fahrer des ersten St. Pölten Cup Rennens. Zusammen mit rutschigem Untergrund und einigen technischen Ausfällen ist somit der Querfeldeinsport nun endgültig in Österreich angekommen!

(Fotos: Ernst Teubenbacher)

Auch diesmal muss ich wieder als einziger cycleneer am Start stehen, nachdem Matthias leider erneut gesundheitlich angeschlagen ist, jedoch waren diesmal mit Philipp und Robert zwei von uns im Rennkomitee für das ordnungsgemäße Ergebnis verantwortlich.

 

Bereits bei der Abfahrt in Wien befinden wir uns in einer Nebelsuppe und es wird klar, dass der angesagte Sonnenschein wohl erst zu spät aufkommen wird... Je weiter wir Richtung Westen fahren, desto dichter wird der Nebel und schlussendlich in St. Pölten angekommen tröpfelt es auch noch - damit erlischt für mich die Hoffnung eines weiteren schnellen, trockenen Kurses. Dies bestätigt sich auch beim Einfahren auf der Strecke, die deutlich rutschiger und anspruchsvoller als im Vorjahr ist, wo ich ja leider nach einer halben Runde das Rennen beenden musste. Leider kann ich mich diesmal nicht von Runde zu Runde steigern, da ich durch Überrundungen auf den engen Waldwegen immer wieder zum Anhalten gezwungen werde und deshalb absolut keinen Rhythmus finde. Durch dieses oftmalige Anhalten verschlammen außerdem die Sohlen meiner Schuhe immer mehr, und schlussendlich auch die Pedale, was mir umso mehr im Weg steht meine Rundenzeiten zu verbessern...

 

Hoffentlich läuft es bei den nächsten Rennen wieder etwas besser für mich - das heutige Rennen ist, nach den bisherigen überraschend positiven Rennen, eher mit "nicht genügend" zu bewerten.

 

 

Dominic Gritsch